Ein Gebäude soll nicht nur wenig Energie verbrauchen. Man soll sich darin auch wohlfühlen – und die Konstruktion soll die nächsten Jahrzehnte überstehen. Darum geht es in der baubiologischen Beratung.
Baustoffe, die Fehler verzeihen
Ich komme aus dem Holzbau und der Bauökologie, und das prägt meine Empfehlungen: Wo es sinnvoll ist, arbeite ich mit Holzfaser, Zellulose, Hanf, Lehm und Kalk. Das geschieht nicht aus Prinzip, sondern weil diese Stoffe Feuchtigkeit puffern, diffusionsoffen sind und Bauteile dadurch fehlerverzeihender machen – gerade bei Innendämmung und bei Dachausbauten im Bestand.
Wo ein mineralischer oder synthetischer Aufbau die bessere Lösung ist, sage ich das auch. Entscheidend ist die Bauphysik des konkreten Bauteils, nicht das Material an sich.
Raumklima und Feuchte
Schimmel in der Zimmerecke ist selten ein Lüftungsproblem allein. Meist trifft eine Wärmebrücke auf zu hohe Raumluftfeuchte. Ich messe Oberflächentemperaturen und Feuchte, rechne den Taupunkt für das jeweilige Bauteil und sage Ihnen, ob das Problem an der Konstruktion, an der Nutzung oder an beidem liegt – und was die wirksamste Reihenfolge der Gegenmaßnahmen ist.
Wohnraumlüftung
Lüftungskonzepte nach DIN 1946-6, Auslegung von Zu- und Abluftvolumenströmen, Beurteilung von zentralen und dezentralen Anlagen. Auch hier gilt: Die Anlage muss zum Gebäude und zu den Menschen darin passen, nicht umgekehrt.
Fragen zu Raumklima oder Baustoffen?
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